/ 05.06.2013
Martin Fuchs
Kampf um Differenz. Repräsentation, Subjektivität und soziale Bewegungen. Das Beispiel Indien
Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1999 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1424); 449 S.; 29,80 DM; ISBN 3-518-29024-XIn dieser vorwiegend für Soziologen interessanten Arbeit befaßt sich der Autor mit der auch in westlichen Gesellschaften immer intensiver werdenden Erfahrung kultureller Differenz. Er setzt sich mit dem Wandel, dem der Universalismusbegriff ausgesetzt ist, auseinander und plädiert für einen "Universalismus, der Differenz respektiert" (8).
Inhaltsübersicht: 1. Die Gesellschaft der Handelnden und die Gesellschaft der Analytiker, oder: Warum "soziale Bewegungen"? Zur Einführung in die Soziologie Indiens; 2. Bewegungsforschung im Überblick und im Vergleich: Westen, Indien und die Selbstinstitution der Gesellschaft; 3. Bewegungssubjekte und ihre Repräsentation: Differenz und Referenz; 4. Dalit-Bewegung und ihr Diskurs; 5. Gesellschaft als Aufgabe der Handelnden: Interaktion, Dialog und Diskurs.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.68 | 2.22 | 2.23
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Martin Fuchs: Kampf um Differenz. Frankfurt a. M.: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8240-kampf-um-differenz_10865, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10865
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M. A., Politikwissenschaftler.
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