/ 11.06.2013
Helga Habicht-van der Waerden
Frauen zwischen den Fronten. Friedensarbeit zu Beginn des Jahrhunderts
Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 1999; 219 S.; brosch., 24,80 DM; ISBN 3-933240-74-3Der Kampf von Frauen in der internationalen Friedensbewegung seit den Sechzigerjahren ist bekannt und in wissenschaftlichen Veröffentlichungen thematisiert worden. Den wenigsten ist jedoch bewusst, dass schon im Ersten Weltkrieg Frauen aus zwei internationalen Frauenorganisationen, dem Weltbund für Frauenstimmrecht und den sozialistischen Frauen, sich für den Frieden engagierten, indem sie je einen Frauenkongress abhielten. In diesem Buch werden diese Frauen in fünf Kurzbiographien vorgestellt.
Inhalt: 1. Frauen mischen sich ein; 2. Clara Zetkin, die leidenschaftliche Kämpferin; 3. Krieg dem Kriege!; 4. Frauen mobilisieren gegen den Krieg; 5. Aletta Jacobs - eine Frau der Tat; 6. Jane Addams, Sozialreformerin und große Pazifistin; 7. Emily Greene Balch, die Wissenschaftlerin; 8. Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann, zwei deutsche Radikalfeministinnen; 9. Der zweite Frauen-Friedenskongreß in Zürich; 10. Die Zwischenkriegszeit im Leben der Friedensfrauen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.41 | 2.27
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Helga Habicht-van der Waerden: Frauen zwischen den Fronten. Leipzig: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10848-frauen-zwischen-den-fronten_12830, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12830
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M. A., Politikwissenschaftler.
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