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/ 20.06.2013
Dirk Metz

Die Schlacht um das Olympic Hotel am 3./4. Oktober 1993 in Mogadischu/Somalia. Die Niederlage von US- und UN-Streitkräften in einem asymmetrischen Konflikt

Berlin: Verlag Dr. Köster 2004 (Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik 16); 39 S.; 8,80 €; ISBN 3-89574-534-0
Der Autor ist Hauptmann der Bundeswehr und gehörte 1993 zum deutschen Kontingent der Mission der Vereinten Nationen (UNOSOM) in Somalia. Seine Ausführungen sind das Ergebnis seiner Teilnahme am Seminar „Asymmetrische Konflikte“ eines Lehrgangs der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Er stellt die Ereignisse dar, die in der Nacht vom 3. zum 4. Oktober 1993 18 Elitesoldaten der USA das Leben kosteten und damit auch das Ende der humanitären Intervention der Vereinten Nationen unter militärischer Mitwirkung der USA einleiteten. Metz geht auch auf die Geschichte Somalias seit der Kolonialzeit und die verschiedenen Missionen der Vereinten Nationen im Somalia der Jahre 1992 bis 1995 ein. Als Gründe für das Scheitern der konkreten Militärmission zur Ergreifung des Warlords Aideed macht er im Einklang mit den offiziellen Berichten US-amerikanischer Untersuchungskommissionen mangelnde Geheimdienstinformationen, den fehlenden Überraschungseffekt und unzureichende Bewaffnung aus.
Lars Berger (LB)
Dr., Lecturer in Middle Eastern Politics and History, University of Salford.
Rubrizierung: 4.412.674.3 Empfohlene Zitierweise: Lars Berger, Rezension zu: Dirk Metz: Die Schlacht um das Olympic Hotel am 3./4. Oktober 1993 in Mogadischu/Somalia. Berlin: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25138-die-schlacht-um-das-olympic-hotel-am-34-oktober-1993-in-mogadischusomalia_29099, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29099 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA