/ 19.06.2013
Österreichische Juristenkommission (Hrsg.)
Der Österreich-Konvent. Zwischenbilanz und Perspektiven
Wien/Graz: Neuer Wissenschaftlicher Verlag 2004 (Kritik und Fortschritt im Rechtsstaat 24); 245 S.; brosch., 39,80 €; ISBN 978-3-7083-0196-9Mit dem Band soll eine Zwischenbilanz des von Juni 2003 bis Januar 2005 tagenden Österreich-Konvents zur Reform des österreichischen Bundes-Verfassungsgesetzes gezogen werden. Die überwiegend rechtswissenschaftlichen Beiträge entstanden anlässlich der so genannten Weißenbachtagung im Jahre 2004. Sie war nach ihren inhaltlichen Schwerpunkten in Arbeitssitzungen zur Vorgeschichte und den bisherigen Arbeiten des Konventes, zu Aspekten der Bundesstaats- und Verwaltungsreform sowie zur Reform der Justizverfassung und des Rechtsschutzes gegliedert. Nach den jeweiligen, zum Teil recht kurzen Vorträgen werden auch die ausführlichen Diskussionen der jeweiligen Arbeitssitzungen dokumentiert. Auch der Wortlaut der abschließenden Podiumsdiskussion wird im Band wiedergegeben. Beachtenswert sind vor allem die Referate von Ewald Wiederin zum österreichischen Bundesstaat und der diesbezüglichen Reformdiskussion im Konvent, von Ludwig Adamovich zu den großen, gescheiterten Verfassungsreformvorhaben der österreichischen Nachkriegsgeschichte sowie Maria Bergers kurzer Vergleich des österreichischen Reformgremiums mit seinem Vorbild des Europäischen Verfassungskonvents. Der Tagungsband ist dem Ehrenvorsitzenden der Österreichischen Juristenkommission Herbert Schambeck als Festgabe zum 70. Geburtstag gewidmet.
Matthias Belafi (BEL)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.4 | 2.21 | 1.3
Empfohlene Zitierweise: Matthias Belafi, Rezension zu: Österreichische Juristenkommission (Hrsg.): Der Österreich-Konvent. Wien/Graz: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21493-der-oesterreich-konvent_29195, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 29195
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M. A., Politikwissenschaftler.
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