/ 11.06.2013
Andreas Hollstein
Das staatsorganisatorische Modell der neuen litauischen Verfassung. Ein dritter Weg zwischen präsidialem und parlamentarischem System?
Köln: Wissenschaft und Politik 1999 (Mittel- und Osteuropawissenschaften: Reihe Recht 2); 174 S.; brosch., 36,- DM; ISBN 3-8046-8843-8Rechtswiss. Diss. Fernuniversität Hagen; Gutachter: D. Tsatsos, Z. Kedzia. - Der Autor, ehemaliger Mitarbeiter der Botschaft Litauens in Bonn und selbst mit familiären Bindungen in die baltische Republik, erläutert die historische Entwicklung des litauischen Verfassungsrechts (im Anhang sind die Übergangsverfassungen von 1919 und 1920 wiedergegeben), und gibt ausführlich die Inhalte der Verfassung von 1992 wieder, die mit anderen europäischen Verfassungsmodellen verglichen wird. In systematischer Einordnung kommt er zu dem Schluß, daß Litauens Regierungssystem als semipräsidentiell zu bezeichnen ist.
Inhaltsübersicht: A. Theoretische Einführung; B. Die staatsrechtliche und historische Entwicklung der Republik Litauen und ihre verfassungsrechtlichen Traditionen; C. Die Entstehungsgeschichte der litauischen Verfassung von 1992; D. Das staatsorganisatorische Modell der Verfassung von 1992 in bezug auf die obersten Organe; E. Die Einordnung des staatsorganisatorischen Modells der litauischen Verfassung von 1992.
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.62
Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Andreas Hollstein: Das staatsorganisatorische Modell der neuen litauischen Verfassung. Köln: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11073-das-staatsorganisatorische-modell-der-neuen-litauischen-verfassung_13090, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 13090
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Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
CC-BY-NC-SA