/ 21.06.2013
Bergedorfer Gesprächskreis (Hrsg.)
Das Schwarze Meer zwischen der EU und Russland. Sicherheit, Energie, Demokratie
Hamburg: edition Körber-Stiftung 2007 (134. Bergedorfer Protokoll); 131 S.; 11,- €; ISBN 978-3-89684-245-9Gibt es eine eigene Identität der Schwarzmeerregion? Wie steht es um die Interessen von Russland, NATO und den USA an dieser geo- und energiepolitisch wichtigen Region? Diese und weitere Fragen waren Gegenstand einer Diskussion von Experten und Politikern – unter ihnen Volker Rühe, Gernot Erler und Ruprecht Polenz sowie Diplomaten und Parlamentarier aus Großbritannien, Georgien, Rumänien, der Republik Moldau, der Türkei und der Ukraine –, die im Rahmen des Bergedorfer Gesprächskreises im Juni 2006 in Odessa stattfand. Welche Rolle die EU im Rahmen ihrer eigenen Stabilität und (Energie)Sicherheit in dieser Region spielen sollte und inwieweit sie eine eigene Schwarzmeer-Strategie verfolgen sollte, wurde von den Teilnehmern unterschiedlich beurteilt, ebenso war die Unterstützung regionaler Kooperation durch die EU umstritten. Fürsprache hingegen fand die Berücksichtigung der Interessen und Vorbehalte Russlands.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.5 | 3.6 | 2.61 | 2.62 | 2.63
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Bergedorfer Gesprächskreis (Hrsg.): Das Schwarze Meer zwischen der EU und Russland. Hamburg: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27472-das-schwarze-meer-zwischen-der-eu-und-russland_32199, veröffentlicht am 16.08.2007.
Buch-Nr.: 32199
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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