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/ 05.06.2013
Thomas Fues

Das Indikatorenprogramm der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung. Stellenwert für den internationalen Rio-Prozeß und Folgerungen für das Konzept von Global Governance

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1998 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 365); 196 S.; brosch., 65,- DM; ISBN 3-631-33837-6
Diss. Duisburg. - Auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung wurden 1992 in Rio de Janeiro Leitlinien für die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung entworfen. Die nach der Konferenz von Rio eingerichtete Kommission der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung formulierte dann 1995 ein umfassendes Indikatorenkonzept, um eine Basis für Entscheidungen auf allen Ebenen zu erhalten. Nach der Darstellung der methodischen und konzeptionellen Grundlagen für die Konstruktion von Indikatoren diskutiert der Autor das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung, die Anforderungen für Indikatoren sowie die Stärken und Schwächen des Indikatorenkonzepts der UN. Im folgenden Kapitel werden die 134 Einzelindikatoren vorgestellt und bewertet. Danach unterwirft Fues das Indikatorensystem einer eingehenden, teils grundlegenden Kritik. Er kommt zu dem Schluß, daß das Indikatorenprogramm schwere Mängel aufweist. Trotzdem könnte es seiner Meinung nach "als einzigartiges Globalforum zur Ausfüllung und Operationalisierung des Leitbilds einer nachhaltigen Entwicklung genutzt werden und so eine Schlüsselrolle für den weiteren Verlauf des Rio-Prozesses spielen" (13).
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.454.3 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Thomas Fues: Das Indikatorenprogramm der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung. Frankfurt a. M. u. a.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7666-das-indikatorenprogramm-der-un-kommission-fuer-nachhaltige-entwicklung_10174, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 10174 Rezension drucken
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