/ 12.06.2013
Stefan Creuzberger / Ingo Mannteufel / Alexander Steininger / Jutta Unser (Hrsg.)
Wohin steuert die Osteuropaforschung? Eine Diskussion
Köln: Wissenschaft und Politik 2000 (Bibliothek Wissenschaft und Politik 58); 281 S.; brosch., 19,43 €; ISBN 3-8046-8888-8Die deutsche Osteuropaforschung zeigt sich hier suchend nach einer neuen Identität, nach Zukunftsperspektiven, gar nach einer Existenzberechtigung. Die längst überfällige Diskussion wurde von der Monatszeitschrift "Osteuropa" 1998 initiiert, die den Gedanken- und Meinungsaustausch zwischen deutschen und ausländischen Vertretern des Fachs veröffentlicht hat. Geschlossen, aber nicht abgeschlossen, liegt nun die Debatte im Sammelband vor.
Inhalt: Stefan Creuzberger / Ingo Mannteufel / Alexander St...
Stefan Creuzberger / Ingo Mannteufel / Alexander Steininger / Jutta Unser (Hrsg.)
Wohin steuert die Osteuropaforschung? Eine Diskussion
Köln: Wissenschaft und Politik 2000 (Bibliothek Wissenschaft und Politik 58); 281 S.; brosch., 19,43 €; ISBN 3-8046-8888-8Die deutsche Osteuropaforschung zeigt sich hier suchend nach einer neuen Identität, nach Zukunftsperspektiven, gar nach einer Existenzberechtigung. Die längst überfällige Diskussion wurde von der Monatszeitschrift "Osteuropa" 1998 initiiert, die den Gedanken- und Meinungsaustausch zwischen deutschen und ausländischen Vertretern des Fachs veröffentlicht hat. Geschlossen, aber nicht abgeschlossen, liegt nun die Debatte im Sammelband vor.
Inhalt: Stefan Creuzberger / Ingo Mannteufel / Alexander Steininger / Jutta Unser: Osteuropaforschung im Umbruch. Motive, Hintergründe und Verlauf einer Fachdebatte in Deutschland (13-23). Osteuropäische Geschichte - Ende oder Neubeginn? Jörg Baberowski: Das Ende der Osteuropäischen Geschichte. Bemerkungen zur Lage einer geschichtswissenschaftlichen Disziplin (28-42); Dietrich Beyrau: Totgesagte leben länger. Die Osteuropa-Disziplinen im Dschungel der Wissenschaften (43-51); Andreas Kappeler: Bedenkenswerte Diagnose - problematisches Rezept. Zum Plädoyer Jörg Baberowskis "Das Ende der osteuropäischen Geschichte" (52-55); Stefan Troebst: Ende oder Wende? Historische Osteuropaforschung in Deutschland. Vier Anmerkungen zu Jörg Baberowski (56-63); Nikolaus Katzer: Baustelle Osteuropa - bedarf die Osteuropäische Geschichte einer neuen Architektur? (64-71); Susanne Schattenberg: Wider die "Schutzzonen". Zur aktuellen Debatte über die Lage des Faches Osteuropäische Geschichte (72-79); Klaus Gestwa: Plädoyer für selbstkritischen Denksport und eine koordinierte "Publikationsoffensive". Mehr Osteuropäische Geschichte in die allgemeinen deutschen historischen Zeitschriften (80-91); Ralph Tuchtenhagen: Osteuropäische Geschichte en panne (92-100); Mathias Niendorf: Mehr als eine Addition von Nationalhistoriographien. Chancen der Osteuropäischen Geschichte als Regionalwissenschaft (101-106); Detlef Jena: Zur künftigen historischen Osteuropaforschung in Deutschland. Inhaltliche und methodische Probleme (107-120); Anne Sunder-Plaßmann: Zur Lage des Faches "Osteuropäische Geschichte". Auswertung einer Umfrage (121-124); Benjamin Nathans: Die Vereinigten Staaten - das gelobte Land der Osteuropaforschung? (125-133). Deutsche Bohemistik - kontrovers gesehen: Eva Hahn: Deutsche Bohemistik - von außen gesehen (137-145); Ferdinand Seibt: Deutsche Bohemistik von innen. Eine Replik auf Eva Hahn: Bohemistik von außen (146-150); Dušan Treštík: Deutsche Bohemistik - wozu? (151-155); Wilfried Jilge / Tobias Wegener: Stand und Perspektiven der Bohemistik. Anmerkungen zur Kontroverse zwischen Eva Hahn und Ferdinand Seibt (156-167); Eva Hahn: Deutsche Bohemistik - wie? (168-185). Osteuropaforschung - zwischen Wissenschaft und Praxis: J. C. Sharman: Vorhersage und Vergleich. Zur Osteuropaforschung in den USA (189-204); Heinrich Vogel: Transformation in Rußland und Probleme der politikbezogenen Forschung. Thesen (205-210); Frank Umbach: Zukunftsperspektiven politikwissenschaftlicher Osteuropaforschung in Deutschland (211-224); Klaus von Beyme: Osteuropaforschung nach dem Systemwechsel. Der Paradigmawandel der "Transitologie" (225-244); Franz-Lothar Altmann: Wirtschaftswissenschaften und Osteuropaforschung. Grundsätzliche Probleme und künftige Aufgaben seit den Umbrüchen in Osteuropa (245-251); Peter Danylow: Osteuropäische Regionalstudien oder Orchideenfach? Praktische Perspektiven für die deutsche Osteuropaforschung an der Schwelle des 21. Jahrhunderts (252-262); Alexander Steiniger: Osteuropaforschung - gestern, heute, morgen. Ein Interview mit Oskar Anweiler (263-271).
Tetyana Lutsyk (TL)
Lizentiat der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen (lic. oec. int.), Doktorandin, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Wirtschaftspolitik, Universität Leipzig.
Rubrizierung: 2.62 | 5.2
Empfohlene Zitierweise: Tetyana Lutsyk, Rezension zu: Stefan Creuzberger / Ingo Mannteufel / Alexander Steininger / Jutta Unser (Hrsg.): Wohin steuert die Osteuropaforschung? Köln: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/13771-wohin-steuert-die-osteuropaforschung_16513, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 16513
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Lizentiat der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen (lic. oec. int.), Doktorandin, wiss. Mitarbeiterin, Institut für Wirtschaftspolitik, Universität Leipzig.
CC-BY-NC-SA