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/ 11.06.2013
Roman Schmidt-Radefeldt

Ökologische Menschenrechte. Ökologische Menschenrechtsinterpretation der EMRK und ihre Bedeutung für die umweltschützenden Grundrechte des Grundgesetzes

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Leipziger Schriften zum Völkerrecht, Europarecht und ausländischen öffentlichen Recht 2); 331 S.; ISBN 3-7890-6477-7
Rechtswiss. Diss. Heidelberg; Gutachter: R. Geiger, U. Beyerlin. – Mit dieser in erster Linie an Rechtswissenschaftler, aber auch an Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen gerichteten Studie betritt der Verfasser Neuland: Er untersucht die Verbindung von ökologischen Aspekten und den durch den liberalen Rechtsstaat garantierten Grundrechten. Die ökologische Interpretation von Menschenrechten betont, dass die Qualität der menschenrechtlich geschützten Freiheiten in zunehmendem Maße ...
Roman Schmidt-Radefeldt

Ökologische Menschenrechte. Ökologische Menschenrechtsinterpretation der EMRK und ihre Bedeutung für die umweltschützenden Grundrechte des Grundgesetzes

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2000 (Leipziger Schriften zum Völkerrecht, Europarecht und ausländischen öffentlichen Recht 2); 331 S.; brosch., 88,- DM; ISBN 3-7890-6477-7
Rechtswiss. Diss. Heidelberg; Gutachter: R. Geiger, U. Beyerlin. – Mit dieser in erster Linie an Rechtswissenschaftler, aber auch an Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen gerichteten Studie betritt der Verfasser Neuland: Er untersucht die Verbindung von ökologischen Aspekten und den durch den liberalen Rechtsstaat garantierten Grundrechten. Die ökologische Interpretation von Menschenrechten betont, dass die Qualität der menschenrechtlich geschützten Freiheiten in zunehmendem Maße von der Qualität der natürlichen Umweltbedingungen abhängt. Der Straßburger Gerichtshof für Menschenrechte hat diese Gedanken in seiner Rechtsprechung zur Europäischen Menschrechtskonvention mehrfach aufgegriffen. Schmidt-Radefeldt untersucht deshalb die ökologische Menschenrechtsprechung in Straßburg und arbeitet zudem punktuell die Schwachstellen des ökologischen Grundrechtsschutzes im Grundgesetz heraus. Inhaltsübersicht: 1. Vom Menschenrecht auf Ökologie zu den ökologischen Menschenrechten: A. Das Menschenrecht auf Ökologie; B. Das Recht auf Leben als ökologisches Menschenrecht. 2. Ökologische Menschenrechtsinterpretation und Wertorientierung in der EMRK: A. Relevanz der EMRK für den Umweltschutz; B. Politische und rechtliche Ansätze zur Kodifikation eines (europäischen) Umweltmenschenrechts; C. Zur Auslegungsmethodik der Straßburger Rechtsprechung; D. Analyse der EMRK-Rechtsprechung. 3. Die Bedeutung der europäischen Menschenrechte für den ökologischen Grundrechtsschutz in Deutschland: A. Auswirkungen der Straßburger Rechtsprechung auf die Grundrechte des Grundgesetzes; B. Vergleich und Angleichung von ökologischen Grundrechtsgewährleistungen im Grundgesetz mit den Menschenrechten der EMRK.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.14.424.3 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Roman Schmidt-Radefeldt: Ökologische Menschenrechte. Baden-Baden: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12484-oekologische-menschenrechte_14929, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14929 Rezension drucken
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