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/ 11.06.2013
Peter Haslinger (Hrsg.)

Grenze im Kopf. Beiträge zur Geschichte der Grenze in Ostmitteleuropa

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1999 (Wiener Osteuropa Studien 11); 208 S.; ISBN 3-631-34830-4
Im Zentrum des Sammelbands steht weniger die Diplomatiegeschichte der Grenzziehung Ostmitteleuropas, sondern deren Auswirkungen auf grenznahe und regionale und lokale Lebenswelten. Die Beiträge gehen zurück auf eine gemeinsame Tagung des Collegium Budapest, der Außenstelle Budapest des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Institutes und des Mitteleuropa-Institutes der László-Teleki-Stiftung, die im April 1997 in Budapest stattfand. Inhalt: Peter Haslinger: Einleitung: Grenze im Kopf. Anmerkun...
Peter Haslinger (Hrsg.)

Grenze im Kopf. Beiträge zur Geschichte der Grenze in Ostmitteleuropa

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1999 (Wiener Osteuropa Studien 11); 208 S.; brosch., 69,- DM; ISBN 3-631-34830-4
Im Zentrum des Sammelbands steht weniger die Diplomatiegeschichte der Grenzziehung Ostmitteleuropas, sondern deren Auswirkungen auf grenznahe und regionale und lokale Lebenswelten. Die Beiträge gehen zurück auf eine gemeinsame Tagung des Collegium Budapest, der Außenstelle Budapest des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Institutes und des Mitteleuropa-Institutes der László-Teleki-Stiftung, die im April 1997 in Budapest stattfand. Inhalt: Peter Haslinger: Einleitung: Grenze im Kopf. Anmerkungen aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive (7-18); Peter Weichhart: Territorialität, Identität und Grenzerfahrung (19-30); Waltraut Heindl: Funktionswandel und Symbolwert der Grenzen. Grenzen und die staatlich-soziale Entwicklung im Habsburgerreich von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts (31-43); Andrea Komlosy: Grenzen und Peripherie. Am Beispiel der niederösterreichisch-böhmischen Grenzregion (45-66); Peter Mähner: Grenze als Lebenswelt. Gnadlersdorf (Hnanice), ein südmährisches Dorf an der Grenze (67-102); Éva Kovács: Identität oder Loyalität. Die Juden von Košice (Kaschau, Kassa) von der Ziehung der tschechoslowakisch-ungarischen Grenze bis zum Ersten Wiener Schiedsspruch (103-114); Éva Varga: Technische und mentalitätsgeschichtliche Aspekte des Eisernen Vorhangs an der österreichisch-ungarischen Grenze 1949-1956 (115-125); Andreas Schmidt-Schweizer: Motive im Vorfeld der Demontage des "Eisernen Vorhangs" 1987-1989 (127-139); Monika Mária Váradi: Pinkamindszent (Allerheiligen). Verlustgeschichte einer Grenzgemeinde. Ein alternativer Forschungsbericht (141-156); Martin Seger: Bruchlinie Eiserner Vorhang. Ausgewählte Aspekte eines Regionalvergleichs im österreichisch-ungarischen Grenzgebiet (157-173); Magdaléna Rychlíková: Der Einfluß einer politischen Grenze auf Bevölkerungskontakte in Grenzregionen am Beispiel der Trennung der Tschechoslowakei 1939 und 1992 (175-182); Norbert Weixlbaumer: Die Grenze als Wahrnehmungsraum. Der österreichisch-slowakische Grenzraum nach 1989 – eine perzeptionsgeographische Schauplatzchronologie (183-206).
Christoph Emminghaus (cem)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.622.232.24.22 Empfohlene Zitierweise: Christoph Emminghaus, Rezension zu: Peter Haslinger (Hrsg.): Grenze im Kopf. Frankfurt a. M. u. a.: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12519-grenze-im-kopf_14972, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14972 Rezension drucken
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