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/ 12.06.2013
Karin Jäckel

Deutschland frisst seine Kinder. Familien heute: Ausgebeutet - ausgebrannt

Reinbek: Rowohlt 2000; 320 S.; ISBN 3-499-60929-0
Die Autorin diskutiert in engagierter, teilweise entrüsteter Art und Weise die Diskreditierungen, die Hausfrauen und Familien in Deutschland gesellschaftlich und (teilweise) politisch erfahren. Dabei vertritt sie unter anderem die Auffassung, dass der Status von Hausfrauen erhöht, ihre Arbeit bezahlt und die Familie insgesamt aufgewertet werden sollte. Dieses sollte auch für den finanziellen Bereich (z. B. durch Steuererleichterungen) gelten, wohingegen Singles stärker zu belasten wären. Von den...
Karin Jäckel

Deutschland frisst seine Kinder. Familien heute: Ausgebeutet - ausgebrannt

Reinbek: Rowohlt 2000; 320 S.; 19,90 DM; ISBN 3-499-60929-0
Die Autorin diskutiert in engagierter, teilweise entrüsteter Art und Weise die Diskreditierungen, die Hausfrauen und Familien in Deutschland gesellschaftlich und (teilweise) politisch erfahren. Dabei vertritt sie unter anderem die Auffassung, dass der Status von Hausfrauen erhöht, ihre Arbeit bezahlt und die Familie insgesamt aufgewertet werden sollte. Dieses sollte auch für den finanziellen Bereich (z. B. durch Steuererleichterungen) gelten, wohingegen Singles stärker zu belasten wären. Von den Feministinnen sei dabei keine Hilfe zu erwarten, weil sie überwiegend den Männerhass predigten und darin noch politische und gesellschaftliche Unterstützung erfahren. Das Ganze präsentiert sich trotz in einzelnen Punkten durchaus richtiger Feststellungen eher als eine empörte, oft etwas unstrukturierte Aneinanderreihung von der Solidarisierung zwischen Autorin und Leserschaft dienenden Sachverhalten denn als sachliche Darstellung des Themas.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.3432.36 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Karin Jäckel: Deutschland frisst seine Kinder. Reinbek: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/13233-deutschland-frisst-seine-kinder_15855, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 15855 Rezension drucken
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