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Politische Repräsentation – Krise, Kritik, Reform

Suvi Soininen / Tuula Vaarakallio (Hrsg.)

Challenges to Parliamentary Politics. Rhetoric, Representation and Reform

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2015 (Politik-Debatten-Begriffe 2); 167 S.; 36,- €; ISBN 978-3-8487-2184-9
Die Autorinnen und Autoren des Bandes thematisieren Fragen der parlamentarischen Repräsentation in Zeiten von Globalisierung, europäischen Krisen und der Stärkung supranationaler Institutionen. Sie befassen sich mit elektoralem Misstrauen und dem „sogenannten Demokratiedefizit“ (7). Im Mittelpunkt einiger Beiträge steht die parlamentarische Rhetorik. So wird etwa gefragt, inwiefern politische Debatten durch die Dominanz der Wirtschaft und den damit verbundenen ökonomischen ...weiterlesen
Wolfgang Merkel (Hrsg.)

Demokratie und Krise. Zum schwierigen Verhältnis von Theorie und Empirie

Wiesbaden: Springer VS 2015; 506 S.; softc., 59,99 €; ISBN 978-3-658-05944-6
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass heute im Kontext breit diskutierter Befürchtungen post‑demokratischer Tendenzen unter anderem von Colin Crouch die 1960er‑ und 1970er‑Jahre zur eigentlichen demokratischen Phase der Bundesrepublik erklärt werden, jene Jahre also, in denen politiktheoretische Krisenanalysen hohe Konjunktur hatten. Für Wolfgang Merkel ist diese Beobachtung ein weiteres Indiz dafür, dass die Rede von (Demokratie‑)Krise in etlichen Zeitdiagnosen kaum systematischen, empirisch fundierten Analysen ...weiterlesen
Kari Palonen / José María Rosales (Hrsg.)

Parliamentarism and Democratic Theory. Historical and Contemporary Perspectives

Opladen u. a.: Barbara Budrich Publishers 2015; 324 S.; 42,- €; ISBN 978-3-8474-0158-2
Kari Palonen und José Maria Rosales argumentieren, dass dem Parlamentarismus als theoretischem Konzept zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werde. Stattdessen werden parlamentarische Strukturen in Demokratien meist als gegeben hingenommen. Deshalb sei es geboten, die theoretischen Grundlagen des Parlamentarismus kritisch zu hinterfragen. Im ersten Teil des Bandes analysieren die Autor_innen in Fallstudien die Entwicklungslinien des Parlamentarismus. Joris Gijsenbergh kategorisiert die von Medienvertreter_innen aus verschiedenen europäischen Ländern geäußerten Kritik...weiterlesen
Jarosław Szymanek

Theory of Political Representation

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2015 (Studies in Politics, Security and Society 2); 221 S.; 47,95 €; ISBN 978-3-631-65714-0
Jarosław Szymaneks Reflexionen haben einen der, wenn nicht gar den zentralen Begriff zeitgenössischer Demokratietheorie zum Gegenstand: Repräsentation. Die politiktheoretische Studie zielt darauf ab, diesen Begriff in seinen Facetten und Bezügen mit Blick auf den aktuellen Stand der Forschung zu erschließen. Die Bandbreite der dabei angesprochenen Inhalte ist denkbar groß: Sie beginnt bei der Frage, was denn Repräsentation überhaupt ist, streift jene nach dem Verhältnis zwischen Repräsentant und ...weiterlesen
Simon Tormey

Vom Ende der repräsentativen Politik. Aus dem Englischen von Sonja Schuhmacher und Bernhard Jendricke

Hamburg: Hamburger Edition 2015; 231 S.; 28,- €; ISBN 978-3-86854-292-9
Um es gleich vorwegzunehmen: Der an der Universität Sydney Politische Theorie lehrende Simon Tormey wendet sich mit seiner gut lesbaren Studie über die Krise der repräsentativen Politik an ein breiteres Publikum jenseits der scientific community. Er verfolgt in durchaus suggestiver Herangehensweise die Absicht, entgegen verbreiteten Klagen über einen postdemokratischen Niedergang von Politik für die vielfältigen, widerständigen Aktivitäten zu sensibilisieren, in denen sich bereits ein neues ...weiterlesen
Daniel Baron

Das schwere Los der Demokratie. Chancen und Grenzen zufallsbasierter Beteiligungsverfahren

Marburg: Tectum Verlag 2014 (Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Politikwissenschaften 58); IX, 334 S.; 39,95 €; ISBN 978-3-8288-3348-7
Diss. Aachen; Begutachtung: H. König, P. Hill. – Losverfahren in politischen Entscheidungsprozessen, wie sie beispielsweise in Form von Planungszellen oder Bürgerhaushalten zur Anwendung kommen, werden einerseits als Belebung der Demokratie betrachtet. Andererseits unterliegen sie der Kritik, dass sozial benachteiligte Menschen unterrepräsentiert sind und vornehmlich aufgeklärte, politisch Interessierte beteiligt werden. Um ihr aufklärerisches Potenzial zur Geltung zu bringen, benötigen zufallsbasierte Beteiligungsverfahren daher ...weiterlesen
Peter Friedemann

Die Politische Philosophie des Gabriel Bonnot de Mably (1709-1785). Eine Studie zur Geschichte des republikanischen und des sozialen Freiheitsbegriffs

Berlin: Lit 2014 (Politische Theorie und Kultur 4); V, 350 S.; brosch., 34,90 €; ISBN 978-3-643-12680-1
Gabriel Bonnot de Mably gehört zweifelsohne zu den herausragendsten Köpfen, die nicht nur das Vorfeld der Französischen Revolution prägten, sondern auch die französische Aufklärung. Sein geringer Bekanntheitsgrad in der deutschen Fachdebatte ist daher nachgerade beschämend. Peter Friedemann unternimmt – unter Berücksichtigung neuen Quellenmaterials – den Versuch, de Mablys politische Philosophie in gegenwartsdiagnostischer Absicht neu zu erschließen. Zutage...weiterlesen
Christiane Bausch

Inklusion durch politische Selbstvertretung? Die Repräsentationsleistung von Ausländer- und Integrations(bei)räten

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2014 (Studien zur Politischen Soziologie 30); 308 S.; 59,- €; ISBN 978-3-8487-1670-8
Diss. Trier; Begutachtung: W. Thaa, L. Raphael. – Die Selektivität in den Verfahren der politischen Partizipation ist empirisch gut belegt: Zahlreiche Studien zeigen, dass sozial Benachteiligte sowohl in der Wahlbeteiligung wie in Gremien unterrepräsentiert sind – und dies mit steigender Tendenz. Defizite kennzeichnen auch die politische Teilhabe von Migranten. Auf kommunaler Ebene gibt es mit Ausländer‑ beziehungsweise Integrationsbeiräten seit gut 40 Jahren Verfahren zur ...weiterlesen
Kálmán Pócza

Parlamentarismus und politische Repräsentation. Carl Schmitt kontextualisiert

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2014 (Andrássy Studien zur Europaforschung 9); 312 S.; brosch., 56,- €; ISBN 978-3-8487-0161-2
Politikwiss. Diss. Budapest. – Kann Carl Schmitts Kritik am Parlamentarismus dazu beitragen, die Politik‑ und Parteienverdrossenheit des 21. Jahrhunderts zu erklären? Kálmán Pócza bejaht diese Frage nicht nur, sondern stellt auch die wichtigsten Elemente dieser Kritik heraus. Dazu will er „die Missdeutungen Schmitts [..] erschließen, damit die Konturen sichtbar werden“ (16), und wendet sich einer textnahen Untersuchung der Schmitt‘schen Schriften zum Parlamentarismus ...weiterlesen
Marco Portmann

Parliamentary Representation of Citizens' Preferences. Explaining the Differences Between Parliamentarians' Votes and Popular Referendum Results

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2014 (Neue Studien zur Politischen Ökonomie 15); 229 S.; brosch., 49,- €; ISBN 978-3-8487-1288-5
Diss. Freiburg i. Ü.; Begutachtung: R. Eichenberger. – Eine der Grundlagen der Idee repräsentativer Demokratie ist die Existenz einer gewissen Kongruenz zwischen dem Handeln von Abgeordneten und den Präferenzen der Bürger_innen. Marco Portmann versucht diesen Zusammenhang in seiner Arbeit genauer zu ergründen, indem er die Situation in der Schweiz betrachtet. Für diese Fragestellung ist das Land ein ideales Forschungsobjekt, da dort aufgrund der Verschränkung ...weiterlesen
Martin Morlok / Thomas Poguntke / Sebastian Bukow (Hrsg.)

Parteien, Demokratie und Staatsbürgerschaft. Politische Partizipation und Repräsentation in der Zuwanderungsgesellschaft

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2014 (Schriften zum Parteienrecht und zur Parteienforschung 48); 194 S.; brosch., 39,- €; ISBN 978-3-8487-1552-7
Bislang gibt es kaum interdisziplinär konzipierte, von Rechts‑ und Politikwissenschaftlern gemeinsam vorgelegte Publikationen zur Frage der politischen Partizipation und Repräsentation in der Zuwanderungsgesellschaft. Dabei handelt es sich hierbei um ein Top‑Thema, das spätestens seit der Öffnung des „Abstammungsprinzips“ durch die rot‑grüne Reform des Staatsangehörigkeitsrechts im Jahr 2000 auch dauernd in der politischen Diskussion geblieben ist. Dieser Band, der ...weiterlesen
Bertelsmann Stiftung / Staatsministerium Baden-Württemberg (Hrsg.)

Partizipation im Wandel. Unsere Demokratie zwischen Wählen, Mitmachen und Entscheiden

Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung 2014; 518 S.; brosch., 38,- €; ISBN 978-3-86793-588-3
In Zeiten der Post‑ beziehungsweise der, wie Ingolfur Blühdorn es bezeichnet hat, simulativen Demokratie ist es in der Tat angebracht, über den Wandel der Partizipation zu reflektieren: „Die aktuellen Herausforderungen repräsentativer Demokratien haben eine Vielzahl demokratischer Anpassungen ausgelöst. Vor allem innovative Beteiligungsverfahren [...] gewinnen an Bedeutung. In diese Verfahren werden zurzeit große Hoffnungen gesetzt, doch wie sieht der Wandel konkret aus?“ (11). Vor dem Hintergrund gestiegener politischer Ansprüche auf Seiten der Bürgerinnen und Bürger....weiterlesen
Markus Linden / Winfried Thaa (Hrsg.)

Ungleichheit und politische Repräsentation

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2014; 272 S.; brosch., 29,- €; ISBN 978-3-8487-1298-4
Im Rahmen des von Winfried Thaa von 2005 bis 2012 geleiteten Teilprojekts „Formen und Funktionsweisen politischer Repräsentation von Fremden und Armen in der Bundesrepublik“ innerhalb des Sonderforschungsbereichs „Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions‑ und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart“ an der Universität Trier sind zahlreiche anregende Publikationen zur aktuellen Repräsentationsdebatte entstanden. Dieser Band geht auf eine im Oktober 2012 durchgeführte Tagung des Teilprojekts zurück, die die Diskrepanz zwischen ...weiterlesen
Peter Graf Kielmansegg

Die Grammatik der Freiheit. Acht Versuche über den demokratischen Verfassungsstaat

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2013; 278 S.; brosch., 39,- €; ISBN 978-3-8329-7855-6
Der demokratische Verfassungsstaat – eine der großen Hoffnungen des 20. Jahrhunderts – steht vor mannigfachen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es deshalb, die Grammatik der Freiheit immer wieder neu zu lernen. Zukunftsweisend konstruiert wurde diese Grammatik – die „moderne, aus den Menschenrechten hergeleitete Demokratie“ – am 4. Juli 1776. Deren Ausgangspunkte sind wegweisend: „that all men are created equal; that they are endowed by their Creator...weiterlesen
Rudolf Steinberg

Die Repräsentation des Volkes. Menschenbild und demokratisches Regierungssystem

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2013; 337 S.; 89,- €; ISBN 978-3-8487-0317-3
Mit Friedrich Müller hält Rudolf Steinberg die Frage „Wer ist das Volk“ für die „Grundfrage der Demokratie“ (siehe Buch ID 6395). Im staats‑ und verfassungstheoretischen Diskurs aber sei dies kaum näher reflektiert, sodass „Volkssouveränität“ zwar normativ zugrunde gelegt werde, ohne jedoch zu klären, was „Volk“ überhaupt sei. Das führe auch beim Bundesverfassungsgericht zu kaum hinterfragten Konzepten von Demokratie, bei denen das „Vol...weiterlesen
Hui Wang

Die Gleichheit neu denken. Der Verlust des Repräsentativen/Rethinking Equality. The Decline of Representation. Hrsg. von Julian Nida-Rümelin und Wolfgang Thierse mit Sigmar Gabriel und Thomas Meyer

Essen: Klartext 2012 (Philosophie und Politik XII; Kultur in der Diskussion 17); 176 S.; brosch., 10,- €; ISBN 978-3-8375-0711-9
In der Reihe werden Philosophen und Politiker miteinander ins Gespräch gebracht, in diesem Band findet ein Austausch über die Bedeutung von Gleichheit im Zusammenhang mit Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit sowie über die politische und ökonomische Situation im Westen und in China statt. Der zentrale Vortrag des chinesischen Philosophen Wang Hui ist in deutscher und englischer Sprache nachzulesen. Sein zentraler Gedanke ist, dass das Verhältnis von politischem und ökonomischem System neu aust...weiterlesen
Annette Knaut

Abgeordnete als Politikvermittler. Zum Wandel von Repräsentation in modernen Demokratien

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2011 (Studien zum Parlamentarismus 17); 424 S.; 49,- €; ISBN 978-3-8329-5249-5
Diss. Koblenz-Landau; Gutachter: U. Sarcinelli, G. Göhler. – Ausgehend von sozialen Wandlungsprozessen, die auch Politik und Medien betreffen, fragt Knaut, ob ein neuer Typ des Parlamentariers entsteht. Neben den Rezipienten ändern sich aber auch die Abgeordneten selbst, wenn sie zum Zwecke parlamentarischer Repräsentation an neuen Kommunikationsformen teilhaben. Ausgehend von Theorien demokratischer Repräsentation entwickelt die Autorin ein Modell, das politische Kommunikation in inner- u...weiterlesen
Anwen Elias / Filippo Tronconi (Hrsg.)

From Protest to Power. Autonomist parties and the challenges of representation

Wien: Wilhelm Braumüller 2011 (Studien zur politischen Wirklichkeit 26); XIII, 371 S.; geb., 29,90 €; ISBN 978-3-7003-1759-3
Obgleich es eine große Anzahl an Publikationen gibt, die sich mit (neuen) Parteien und deren Auswirkungen auf die politischen Institutionen beschäftigen, werden in der Forschung all jene Parteien zumeist ausgespart, die die Autonomie eines bestimmten Gebietes anstreben. Diese Forschungslücke ist erstaunlich, denn autonomistische Parteien spielen mittlerweile eine nicht unwesentliche Rolle im Parteiengefüge. Der Sammelband möchte auf Grundlage dieses erkannten Desiderats autonomistische Parteien ...weiterlesen
Markus Linden / Winfried Thaa (Hrsg.)

Krise und Reform politischer Repräsentation

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2011; 327 S.; 29,- €; ISBN 978-3-8329-6685-0
Im ersten Teil des Sammelbandes werden verschiedene Krisendiagnosen zur politischen Repräsentation vorgelegt. Dabei wird ein weiter Bogen von theoretischen Reflexionen bis hin zur Diskussion konkreter Fälle gespannt. Zwar werden mit Individualisierung, Globalisierung, Pluralisierung von Lebensstilen sowie Auflösung von Milieus insbesondere soziale Prozesse als Problemursachen benannt. Jedoch gehen die Autoren in ihren Analysen auch darüber hinaus. Indem auf die gewachsene Bedeutung hingewiesen w...weiterlesen
Mario Martini

Wenn das Volk (mit)entscheidet ... Wechselbeziehungen und Konfliktlinien zwischen direkter und indirekter Demokratie als Herausforderung für die Rechtsordnung

Berlin: Duncker & Humblot 2011 (Schriftenreihe der Hochschule Speyer 213); 155 S.; 38,- €; ISBN 978-3-428-13759-6
Obgleich die Verfassung der Bundesrepublik wegen in der Geschichte zu suchender Gründe vor allem repräsentativdemokratische Elemente stark macht, wurde in den vergangenen Jahren die Forderung nach einer größeren direkten Mitbestimmung durch das Volk lauter. Würde die Politik diesem bürgerlichen Appell einen größeren gesetzlichen Raum geben, träten verstärkt zwei rivalisierende Kompetenzträger nebeneinander, wodurch Reibungsflächen entstehen könnten. Vor diesem Hintergrund macht es sich Martini z...weiterlesen
Roland Lhotta (Hrsg.)

Die hybride Republik. Die Federalist Papers und die politische Moderne

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2010 (Staatsverständnisse 34); 171 S.; brosch., 29,- €; ISBN 978-3-8329-4066-9
Welche Anstöße die 1787/88 in New York publizierten Federalist Papers für moderne Fragestellungen der Staatstheorie geben können, ist das Kerninteresse der Autoren. Jörn Ketelhut schildert zunächst jedoch den historischen Kontext der Entstehung der Artikel. Er beschreibt den Verlauf der geführten Debatte und wie es den Federalists gelang, den Republikanismus durch die Etablierung eines starken Government-Begriffs zu modernisieren. Diese begriffliche Wandlung analysiert Dirk Jörke eingehender. Da...weiterlesen
Detlef Horster (Hrsg.)

Die Krise der politischen Repräsentation. Hannah-Arendt-Lectures und Hannah-Arendt-Tage 2007

Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2008; 109 S.; brosch., 12,90 €; ISBN 978-3-9388-0846-7
Haben wir eine Krise der politischen Repräsentation? Vordergründig gesehen lassen sich schnell einschlägige Indizien aufzählen: sinkende Wahlbeteiligung, anhaltender Mitgliederschwund der großen Parteien und manifeste Ansehensverluste der politischen Klasse. Aber ist mit diesen Phänomenen das Problem der politischen Repräsentation schon ausreichend beschrieben? Repräsentation – zweifellos ein Kernelement demokratischer Politik – heißt, dass wenige – auf der Basis überprüfbarer ...weiterlesen
Bernard Manin

Kritik der repräsentativen Demokratie. Aus dem Englischen von Tatjana Petzer

Berlin: Matthes & Seitz 2007; 349 S.; geb., 34,90 €; ISBN 978-3-88221-022-4
Das Prinzip der politischen Repräsentation gilt gemeinhin als Kernelement demokratischer Systeme. Diese Überzeugung ist jedoch – wie Manin, Professor für politische Philosophie an der New York University zeigt – weder begrifflich noch ideengeschichtlich selbstverständlich. Zumal der Zusammenhang zwischen den politische Gleichheit verkörpernden demokratischen Ideen und den Grundsätzen repräsentativer Demokratie bedarf genauerer Überlegung. Denn in historischer Perspektive sind repräse...weiterlesen

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